KEP-Software – Bedürfnisse, Anforderungen, Lösungen

Die Kurier-, Express- und Paket-Dienstleister, kurz KEP, stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Zum einen werden immer mehr Leistungen, Umfänge und Serviceangebot erwartet, sowohl von den Versendern als auch von den Empfängern. Zum anderen haben nur wenige Unternehmen der KEP-Branche den konsequenten Schritt zu einer durchgängigen und vernetzten Digitalisierung der eigenen, internen Prozesse vollzogen. Oft werden Aufträge oder Routen noch via Tabellenblättern und Laufzetteln geregelt, die aktuellen Positionen der Fahrzeuge und Mitarbeiter mittels Telefon eruiert und Kundeninformation als notwendiges Übel verstanden.

KEP Markt wächst, Anforderungen steigen

Dabei werden optimierte Prozesse und automatisierte Abläufe bei den zu erwartenden Sendungsmengen entscheidend für den zukünftigen Erfolg der KEP-Dienste. Der Lobbyverband BIEK, in dem die fünf großen Paketdienste DHL, DPD, UPS, Hermes und GLS tonangebend sind, hat in seiner KEP-Studie 2017 einen deutlichen Anstieg der Sendungsmengen vorhergesagt. Bei knapp 3 Milliarden lag das Volumen im Jahr 2015 – 2020 sollen es schon beinahe 4 Milliarden sein. Das bedeutet einen Zuwachs von nahezu 25 Prozent in nur fünf Jahren.

KEP Sendungsvolumen bsi 2021 (Vorhersage BIEK)

B2C-Sendungen nehmen Löwenanteil

Eine weitere Entwicklung liegt in der Veränderung der Adressaten der Sendungsströme. Wurden 2009 noch mehr Geschäftskunden-Sendungen (B2B = 47 % Anteil an Gesamtvolumen) als Endkunden-Pakete (B2C = 46 %) zugestellt, veränderte sich diese Verteilung 2017 in einen deutlichen Überhang von B2C-Paketen (61%). B2B-Sendungen lagen nur noch bei 33%. Der reine Privatkundenversand (C2C) blieb in den letzten Jahren beinahe konstant bei 6%.

Die Anforderungen an die Zustellleistung nehmen hier deutlich zu. Persönliche Abgabe, vorherige Lieferzeit-Angabe, Tracking-Informationen oder Versandversicherungen gehören schon fast zum allgemeinen Standard. Ökologische Zertifikate für nachhaltige Zustellung, kurzfristige Veränderungen von Zustellzeit oder -ort durch den Empfänger oder interaktive Hinterlegung von Empfangsvollmachten funktionieren hingegen (selbst bei den ganz Großen der KEP-Branche) eher selten. Grund dafür ist zumeist die fehlende, einheitlich arbeitende IT-Systemlandschaft des jeweiligen Anbieters. Für eine sinnvolle Softwarelösung müssen aber die Anforderungen der KEP-Dienstleister hinreichend beleuchtet sein!


Anforderungen der KEP-Branche an Software

Allgemein hat die KEP-Branche ein extrem hohes Bedürfnis an Planungs- und Liefersicherheit zu befriedigen. Hinzu kommen die sich ständig verkürzenden Laufzeiten der Sendungen im eigenen Abhol- und Zustellablauf. Außerdem besteht der Bedarf nach schneller und fehlerfreier Übertragung von Tracking-Daten (Track & Trace) und Zustell-Nachweisen, sowohl in Richtung des KEP-Dienstes als auch in die Sphäre des Versenders und des Empfängers. Neben diesen für alle Bereiche der KEP-Dienste zutreffenden Ansprüchen gibt es speziell für die einzelnen Untergruppen besondere Anforderungen.

Paketdienste & Postdienstleister – Masse fehlerfrei managen

Die Paketdienste und Postdienstleister müssen zusätzlich ihr eigenes Einhol- und Zustellgebiet mit diversen festen und flexiblen Touren planen und Drop-Points interaktiv einbinden. Außerdem sind durch die schiere Masse der aufkommenden Sendungen enorme Veränderungen in der internen Behandlung notwendig, sowohl was die Eingangs- und Ausgangskontrollen im Depot als auch die Übergabe an angeschlossene Carrier angeht. Eine reibungslose Erfassung der Daten der einzelnen Post- und Paketsendungen ist daher genauso erfolgsentscheidend wie deren prozesszyklische Pflege während der kompletten Transport- und Zustellprozesses.


Expressdienste – schnell vor Ort, sicher im Transport

Expressdienste haben derzeit Hochkonjunktur. Express wird als Liefermodus im Geschäftskundenbereich gerade bei ad-hoc-Lieferungen immer wichtiger, da die Industrie immer weniger eigene Lagerflächen nutzt und andererseits die Fertigungsprozesse immer dezentraler und flexibler gestaltet werden. Für die Expressdienste gibt es daher einen erhöhten Anspruch an die termingenaue Überwachung der eigenen Fahrzeuge und angeschlossenen Subunternehmer inklusive der bestmöglichen Tracking-Daten. Weiterhin muss ein Management der sich überschneidenden Lieferwege umgesetzt werden, um Leerfahrten und Stillstandzeiten zu minimieren. Außerdem gibt es in verschiedenen Bereichen für Expressdienstleister lohnende Erweiterungen ihrer Dienstleistungen – beispielsweise beim Pharma- und Apothekenexpress-Dienst, bei welchem nicht genutzte Fahrzeugvolumina mit Paket- oder Briefsendungen aufgefüllt werden könnten. Last but not least gibt es viele besondere Ansprüche an die Leistung der Expressdienste, wie etwa Kühlung oder Staubfreiheit beim Transport, was ebenfalls von der einzusetzenden IT-Landschaft zu managen ist.


Kurierdienste – inhomogene Anforderungen erschweren digitalen Wandel

Am schwierigsten zusammenzufassen sind die Anforderungen der Kurier-Dienste. Denn neben den extrem kurzen Anfragefristen und der damit verbundenen dauerhaften Verfügbarkeit müssen viele Kurierfahrer auch die Ansprüche der großen Onlineversandhändler, allen voran Amazon, erfüllen. Sehr oft springen Kurierfahrer ein, wenn innerorts ad-hoc-B2C-Bestellungen ausgeführt werden müssen. Dies setzt zum einen die Anbindung an die digitalen Systeme und Standards von Amazon und Co. voraus, andererseits müssen Fahrzeug und Fahrer auf dem geforderten technischen und Kundenservice-Niveau agieren können. Die wenigsten Kurierdienste können sich einen derart hohe technologische Stufe leisten – weswegen der Anspruch einer preiswerten Softwarelösung im absoluten Fokus des Interesses bei den Kurierdiensten steht.


Kann hybriLOG® alle KEP-Probleme lösen

Ehrlich gesagt: Nein! Nicht alle. Aber bei vielen Probleme ergeben sich durch den prozessorientierten Ansatz von hybriLOG® Verbesserungen und Lösungen, die zu einem eklatanten Zuwachs an Performance, Umsatz aber auch Kundennähe und Einflussnahme führt. Das Wissen, wann, wer, was gerade tut mit einer nahezu einhundert prozentigen Sicherheit hebt die meisten KEP-Unternehmen auf mindestens eine höhere Stufe. Da wir aber mit hybriLOG® nicht nur die Daten erheben, sondern den kompletten Zyklus der einzelnen Sendung, unabhängig von Größe, Expressbedürfnis oder Kühlungsbedürfnis, darstellen können. Was nützt das, wäre hier eine passende Frage! Stellen Sie sich als KEP-Dienst vor, die von Ihnen zu transportierende Sendung würde, noch bevor Sie die Sendung in den Händen haben, im eigenen System auftauchen inklusive aller notwendigen Daten. Während der Transfer- und Zustellleistung ist Ihr System immer auf dem aktuellen Stand und sowohl Versender als auch Empfänger können, ohne Ihr Zutun, auf diese Daten zu greifen, werden automatisiert informiert und können so die Leistung Ihres KEP-Dienstes direkt und schnell verfolgen. Die Logistikleistung wird transparenter und für Ihren Kunden wahrnehmbar – ein schlagendes Argument für die spätere Rechnungslegung.

Hinzu kommt, dass hybriLOG® nicht an Carrier oder Produkte gekoppelt ist, sondern sich flexibel auf die Gegebenheiten und Geschäftsverbindungen Ihres KEP-Dienstes anpassen lässt. Unserer KEP-Software ist es schlicht egal, ob Sie Pakete, Gummiwindeln oder Backstein-Paletten transportieren – wir managen sämtliche Standortinformationen unabhängig vom eigentlichen Produkt. Falls Sie mehr wissen wollen, fragen Sie einfach nach einem persönlichen Termin, wir helfen gern weiter.


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