Schutz vor Lkw-Anschlägen beginnt beim Fahrer

Aktuelles - Berlin,

Am gestrigen Abend ist ein Sattelschlepper in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gerast. Leider haben wir nun die Gewissheit: es war wohl kein Unfall, sondern eine gezielte Tat eines Verbrechers. Die Polizei und die Bundesstaatsanwaltschaft recherchieren derzeit den Tathergang und prüfen alle Einzelheiten.

Trauer und Anteilnahme – Berlin & Deutschland im Schockzustand

Doch eine bittere Wahrheit gibt es schon. Neben den zahlreichen Verletzten und Toten durch die Amokfahrt auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz wurde auch ein Lkw-Fahrer aus Polen getötet. Er wurde durch den vermutlichen Täter im Führerhaus des Sattelschleppers erschossen.

Frage für die Logistik: Schutz des eigenen Personals

Im Moment der Trauer und auch der Wut richten sich die Gedanken naturgemäß nicht in die Zukunft sondern bleiben im Hier und Jetzt. Doch die Art und Weise der Inbesitznahme des Sattelschleppers wirft trotzdem die Frage auf, wie Sie als Logistikunternehmen Ihre Fahrer noch besser vor solchen Übergriffen schützen können.

Möglichkeiten des Fahrerschutzes

  • Automatische Schließsystem für Fahrerkabine
  • Notfallalarmsysteme mit Echtzeit-Tracking
  • Rückmeldekanäle zu Zentrale oder Polizei
  • Sicherungsmelder bei Diebstahl

Natürlich gibt es für den Fahrer eines Sattelschleppers, Gigaliners oder normalen Liefer-Lkw keinerlei hundertprozentigen Schutz. Bedingt durch die Größe des Fahrzeuges und dessen Zweck der Auslieferung von Waren kann die Möglichkeit einer Entführung von Fahrer und Lastwagen niemals ganz ausgeschlossen werden.

(Quelle: GPS Ortung - PLT Software)

Postlogistik – eine eigene Problematik

Die kleineren Zulieferfahrzeuge der Postdienstleister sind zudem nicht vollständig sicherbar, da hier extrem schnell Pakete ein- und ausgeladen werden, um diese dann direkt zuzustellen oder aufzunehmen. Aber die größeren Lastwagen, die sich zwischen den Verteilzentren bewegen, oder bei wie etwa bei den Verlagslogistikern zwischen Druckerei, Verteildepots und Lieferspots pendeln, können besser gesichert werden. Denn auch hier gibt es Gefährdungspotential: kurze, schnelle Stops im allgemeinen Verkehrsraum sind die Regel, nicht die Ausnahme – womit auch die Angreifbarkeit steigt.

Im Sinne der optimalen Sicherung der eigenen Mitarbeiter muss zumindest über eine Tracking-Überwachung nachgedacht werden. Die Technik unseres Partners PLT ist dafür hervorragend geeignet. In Verbindung mit einem digitalen Routenplan und einer Ad-Hoc-Entführungsmeldung via Knopfdruck als Rückkanal können sowohl Sie als Unternehmen als auch die Sicherheitskräfte über eine Entführung umgehend informiert werden - und so die Gefahr eines Dramas wie in Berlin möglicherweise verringert werden.

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