Paketzustellung: Wunschtermin schlägt Same-Day-Delivery

Die Nutzung eines Wunschzeitfensters bei der Paketzustellung liegt bei den Empfängern hoch im Kurs (hybriLOG berichtete). Dies bestätigen auch die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitut YouGov. Jeder Dritte möchte selbst festlegen, wann und wo die Zustellung der bestellten Waren erfolgen soll. Damit schlägt die individuelle Bestimmung der Liefer-Parameter den Wunsch nach hoher Zustellgeschwindigkeit – nur 25 Prozent wollen Ihr online-bestelltes Paket am selben Tag in Händen halten.

Aus Wunsch(-Zustellfenster) wird derzeit Realität

Onlineshopper lieben persönlichen Service
Quelle: https://reports.yougov.com

Die Warenzustellung erfolgt als Belieferung an der Hausanschrift, Nachbarschaftszustellung, Lieferung mit Ablage am Wunschort, Lieferung am Wunschtermin, ferner auch als Direktzustellung an eine Packstation oder in eine Filiale des Logistikunternehmens.

Paketbote bleibt Top

Die Beliebtheit ist dabei unterschiedlich, die größte Resonanz unter den Online-Käufern findet die Lösung „persönliche Zustellung nach Hause“. Dafür sprachen sich 68% der befragten Teilnehmer aus. Für beinahe jeden Fünften käme eine Lieferung mit Ablage am Wunschort in Frage. Je 13% gaben an, von der Möglichkeit der direkten Zustellung zu Nachbarn oder Bekannten Gebrauch zu machen sowie der Lieferung zum Wunschdatum.

Seltener gefragt dagegen: die Ablieferung an einer unternehmenseigenen Packstation oder im Servicepoint des jeweiligen Paketdienstes. Werden diese Dienste aber in anbieterunabhängiger Form angeboten, ist die Bereitschaft wiederum überraschend groß – mindestens jeder Vierte würde sie dann nutzen, so heißt es bei YouGov weiter!

Lieferung an veränderten Lebensstil der Empfänger anpassen

Die Auswertung der Studien-Ergebnissen macht besonders den Bedarf an nahtlosen Lieferoptionen, die den Lebensstil der Konsumenten berücksichtigen, ersichtlich. Dabei steht das Service-Angebot einer Lieferung zur Wunschzeit ganz oben auf der Beliebtheitsskala von Endkunden. Das Wunsch-Zustellfenster wird so zu einem  der wesentlichen Elemente des Leistungs-Portfolios auch der privaten Postdienste.

Dazu steht privaten Postdienstanbietern eine beachtliche Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung. Angefangen bei GPS-Daten, digitaler Verarbeitung, Abbildung jeder Sendung im internen System über Echtzeit-Datenabgleich, dynamische Routenoptimierung, Kundenservice mit Einflussnahme auf Routen und Zeiten bis hin zu Priorisierungsfunktionen und perfekter Endkundeninformation! Gerade hier liegen auch die Potentiale, denn die umfassende, endgeräteübergreifende Information via Webseite, SMS oder Handy-Push-Notification steht noch am Anfang. Je eher und genauer der Empfänger über das Eintreffen der Sendung informiert ist, desto seltener geht die Zustellung fehl.

Fehlgehen der Zustellung verhindert, Kundenzufriedenheit gesteigert

Jeder hat es schon mal erlebt.  Die im Online-Handel bestellte Ware wird nicht, wie erhofft, in 2-3 Tagen zugestellt. Nach vergeblichem Warten entdeckt der frustrierte Adressat eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Und das obwohl der Empfänger sich an dem Zustelltag zu Hause befand! Verbraucherzentrale NRW bestätigt keine Paketzustellung trotz Anwesenheit als häufigsten Beschwerdegrund. Dahinter liegt das Nichteinwerfen des Informationsscheins zur Abholung in der Filiale auf Rang 3 der Beschwerden. Eine passende Zustellung "just-in-time" würde beides ad acta legen. Für die private Postdienstleister gilt es, dieses Szenario zu erzeugen – mit genaueren Vorhersagen des Zustellzeitpunktes und damit verbunden mit wirklich funktionierenden Wunsch-Zustellfenstern. Und unsere Postlogistik-Lösung hybriLOG® hilft Ihnen dabei!

Beispiel für Potentiale bei Zustellprognose
Zustellprognosen sind auch bei den Großen der Branche (hier DPD) noch ausbaufähig

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