Paketdienst Hermes will grüner und schneller werden

Postmarkt - Hamburg,

Hermes-eTransporter
(Quelle: Hermes)

Die Hermes Gruppe gewinnt weiter Marktanteile. Im Geschäftsjahr 2016 hat der Postlogistiker einen Umsatz-Zuwachs von über 7% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Grund: ein Plus von 10% an beförderten Sendungen zu privaten Endkunden. So konnte sich Hermes, der aktuell über 8.500 Angestellte beschäftigt, erneut erfolgreich weiterentwickeln. Basis des Erfolges der Hamburger ist der boomende Online-Handel und die kontinuierlich wachsenden Umsätze der KEP-Branche. Andererseits drückt der Schuh, wie bei anderen Anbietern der KEP-Branche: Preis- und Kostendruck, Individualisierung von Lieferprozessen als Konsequenz steigender Kundenbedürfnisse, Einhaltung ökologischer Richtlinien für die gesamte Paketdistribution, sind nur einige der Schwierigkeiten, mit denen die Hermes-Führungsetage konfrontiert wird.

Nachhaltig und zukunftsorientiert

Den vielfältigen Problemen auf dem KEP-Markt begegnet die Tochtergesellschaft der Otto Group mit Maßnahmen zur Optimierung innerstädtischen Lieferverkehrs. Bis 2020 plant Hermes den Einsatz der 1.500 E-Transporte von Mercedes-Benz in deutschen Ballungsräumen, um die Zustellung auf der letzten Meile grüner zu gestalten. Somit setzt Hermes Germany den Fokus auf den Aufbau einer cleveren Innenstadtlogistik in deutschen Metropolregionen mit Zufahrtsbeschränkungen als Problem.

Umweltfreundliches Hermes Sortierzentrum
(Quelle: Hermes)

E-Mobility auf der Last Mile - Umweltschonende Sortierzentren

Der Paketdienstleister treibt zielstrebig seine Strategie der nachhaltigen Erneuerung seiner Fahrzeugflotte voran. Oberste Ziele bei der Last-Mile-Zustellung: die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch mehr Auslastung, mehr Nachhaltigkeit mit klimaneutraler Zustellung und die Förderung der Alltagstauglichkeit emissionsfreier Lieferfahrzeugen. Bis zum Jahr 2025 verfolgt Hermes das ehrgeizige Ziel, Sendungen in der Innenstadt größter deutscher Städte ganz emissionsfrei zuzustellen. Für die Aufladung der Elektrofahrzeuge soll Strom aus 100% regenerativen Energiequellen eingesetzt werden.

Auf das stetige Wachstum im B2C- und C2C-Paketmarket reagiert der Logistikdienstleister aus Hamburg mit der Errichtung von drei neuen Logistikzentren (logistic centers - LC) noch in diesem Jahr. Einige weitere sollen bis Ende 2019 noch folgen. Prämisse auch hier: hochmoderne Technologie und die Einhaltung strenger Umweltschutzvorgaben. Die neuen Standorte sorgen dafür, dass die wachsenden Sendungsmengen auch zukünftig so effektiv wie möglich verarbeitet und schneller zugestellt werden.

Schlussfolgerung: Innovation und Investition bestimmen Zukunftssicherheit

Die zukunftsorientierten strategischen Investitionen in Standorte und Fahrzeugflotte von Hermes zeigen deutlich, worauf die private Postdienste und KEP-Dienstleister den Fokus aktuell und in der Zukunft setzen sollten, um Kundeninteressen zu dienen und die Nachhaltigkeit in der Paketzustellung voranzutreiben – auf Kundeninteressen, technische Innovation und Umweltbewusstsein bei der eigenen Leistung!

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