Paketbox - RENZ mit eigener Produktlinie

Die Paketlogistiker haben ein zunehmendes Problem: Je mehr Pakete auszuliefern sind, desto öfter treten Zustellhindernisse auf. Schon früher konnten durch Auslieferungszeiten von 8 bis 15 Uhr viele Pakete nicht an den Endkunden übergeben werden, da dieser schlichtweg nicht da war.

Zustellung – Anwesenheitspflicht als Hindernis

Bedingt durch einer Vervielfachung des Sendungsvolumens und der zunehmend flexibleren Arbeitszeiten der Adressaten sind Nichtzustellungen, Auslieferungen an Nachbarn oder Geschäft in der Umgebung und die Übergabe an den Servicepunkt in der Nähe absoluter Standard geworden. Dies führt zu starken Irritationen, sowohl auf Seiten des Endkunden als auch beim Zusteller, der einige Wege doppelt oder gar dreifach bestreiten muss. Dadurch sinkt neben der Zufriedenheit auch die Effizienz.

(Quelle: RENZ http://www.briefkasten.de/paketkastenanlagen)

Paketbox als Problem-Lösung

Eine Lösung ist naheliegend – größere, variabel nutzbare Briefkästen. Diese kleinen Versionen von den bekannten Paketstationen sind stationär mit dem Haus verbunden und kann einfach und schnell durch den Zusteller befüllt werden.

Kein Klingeln, Klopfen oder Bitten mehr – Pakete einfach in die jeweils passenden Fächer legen und verschließen. Der Endkunde wird via E-Mail informiert und kann mit der firmeneigenen App von RENZ das entsprechende Fach vor Ort entriegeln. Dadurch werden auch Paketabholungen ermöglicht. Der Nutzer kann sich also den mühsamen Gang zum Servicepoint sparen.

Plus  Einfache Befüllung durch Logistiker
Plus  Automatische Benachrichtigung des Endkunden
Plus  24h Entnahme möglich via APP
Plus  Fach-Öffnung über portable Geräte (eKey, Smartphone, Handheld)
Plus  Versendung mit angebundenem Logistiker möglich
Plus  Erhöhte Diebstahlsicherheit durch hochwertige Ausführung

 

Minus  Nur für DHL & ParcelLock (DPD, GLS, Hermes) nutzbar

Private Post außen vor in der Paketbox-Frage?

Genau der letzte Punkt scheint eine Frage aufzuwerfen: Was machen hier die „kleineren“ Anbieter bei den privaten Postdienstleistern? Wie schon bei der flexiblen PakSafe Lösung stehen die KEP ein wenig im Regen. Hier gäbe es verschiedene Wege, wie weiter vorgegangen werden kann.

Zusammenarbeit von RENZ mit einzelnen Postunternehmen

Die privaten Postunternehmen könnten mit RENZ oder anderen Herstellern zusammenarbeiten, um in Ihrem Zustellgebiet eine Lösung zu erreichen. Hier stellt sich aber das Problem, dass bei deutschlandweiter Zustellung über ein Kooperationsnetz der Zugang zu den jeweiligen Paketkästen nicht gewährleistet werden könnte, also müsste diese Zugänglichmachung auf dem gesamten Bundesgebiet betrieben werden – ein finanzieller Kraftakt.

Kooperative Integration bei Paketbox-Herstellern

Viel interessanter wäre natürlich die Möglichkeit, die schon vorhandenen kooperativen Strukturen innerhalb der privaten Post zu nutzen, beispielsweise mail alliance oder P2 Die Zweite Post GmbH & Co. KG. Dort würde quasi eine bundesweite Lösung deutlich geringere Aufwände verursachen. Zwingende Voraussetzung wäre aber, dass sich ein gewisser technischer Standard durchgesetzt hätte. Würden Pakete beispielsweise im hybriLOG® bearbeitet, wäre der Auslese- und damit auch der Codierungsstandard überall vereinheitlicht.

Mit dieser einheitlichen Lösung könnte dann ein Hersteller wie RENZ sogar eigenständige Schlossvariationen erstellen, die Abholungsvorgänge zulassen und damit die Flexibilität des B2C Geschäftes auf das Niveau von B2B heben – ein Riesenschritt vorwärts, um im Paketmarkt einen größeren Marktanteil zu besetzen.

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