E-Mobile Postlogistik – Paxster als Stadt-Lösung

Neben dem „Wann kommt mein Paket?“ und „Wo geht es hin, wenn ich nicht da bin?“ stellt sich immer häufiger die Frage: „Achtet ihr bei eurer Post auf die Umwelt?“. Besonders im B2B-Bereich gibt es eine zunehmende Nachfrage nach sogenannten „Grünen“ Postprodukten. Bedingt durch das größer werdende Umweltbewusstsein wird dies zum zentralen Thema der First-Mile und der Last-Mile.

Gerade im urbanen Raum müssen die Zusteller immer häufiger mit Verkehrsbeeinträchtigungen oder engen, teils nicht vorhandenen Stellflächen arbeiten. Dies führt dazu, dass die Belastung für Mitarbeiter und Material deutlich zugenommen hat. Beinahe logischerweise schlägt sich das auf Ausfallzeiten und die Verringerung des Service am Kunden nieder.

Ein Weg aus dem Dilemma – flexible E-Mobile

Der Paxster from DDV Mediengruppe

(Quelle: http://www.oekoflitzer.de/der-paxster)

Die Norweger hatten dazu eine Idee – ein wendiges, geländegängiges, elektrogetriebenes Post-Vehikel. Der Paxster ist das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung und kann sich durchaus sehen lassen.

  • 200 kg Zuladung
  • 45 km/h Maximalgeschwindigkeit
  • Überschaubare Abmessungen (2,32 m x 1,18 m x 1,85 m)
  • 40 – 100 km Akkureichweite (abhängig von Ladezustand & Batterietyp)
  • 6 Std. Ladezeit (bei kleinstem Akku) bis zu 10 Std. beim leistungsstärksten)
  • Aufladung an normalen Steckdosen oder Schnell-Ladestationen

Drei der variabel integrierbaren Zustellkästen, die die Postsendungen ordnen, lassen sich problemfrei in Griffweite integrieren. Dadurch ist die Zustellung ohne Absteigen möglich – gerade in Einzelhaussiedlungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Hinzu kommt das große Gepäckfach hinter dem Fahrer – paketgeeignet und bequem bedienbar. Kleiner Wehrmutstropfen ist der Preis! Mit knapp 14.000 Euro pro Stück darf der Paxster getrost nicht als Schnäppchen bezeichnet werden.

E-Mobile Praxisanwendung immer beliebter

In Deutschland vermarktet wird der stämmige Skandinavier von der DDV Mediengruppe. Diese kann im Postbereich auf die Kompetenz von PostModern vertrauen. Nach einer Testphase geben die Dresdner derzeit richtig Gas. Unter anderem hat der baden-württembergische Postdienstleister arriva gleich 6 Fahrzeuge bestellt. Diese sind als Erweiterung des dort schon vorhandenen elektrisch betriebenen Fuhrparks aus e-Bikes gedacht. Der richtige Schritt – vielleicht wenig überraschend in einem grün-regierten Bundesland.

PostModern & arriva engagieren sich für Umwelt bei Zustellung

PostModern bleibt dabei naturgemäß ebenfalls in der Pole Position. Die große Privat-Post aus Sachsen aktiviert zunehmend Paxster, um in der Innenstadt von Dresden, aber auch in den Eigenheim-reichen Außenbezirken sinnhaft und schnell zustellen zu können.

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